Die Schätze und Geschichten des Fraenkelufers

Mitzvah Day baBait in unserer Synagoge

Zum Mitzvah Day baBait – dem Tag der guten Tat im eigenen Zuhause – kamen die Freunde des Fraenkelufers am 13. November zusammen. Das “Bait”, das Zuhause, war in diesem Fall ein “Beit haKnesset”, die Kreuzberger Synagoge am Fraenkelufer. Das Gebetshaus mit hundertjähriger Tradition wurde an dem Novembersonntag von oben bis unten geputzt! Zum einen in ganz wörtlichem Sinne: mit Staubsauger, Mischmop und Putzlappen. Aber die rund 20 Freiwilligen hatten sich noch mehr vorgenommen: Aus einer dunklen Ecke vor der Frauenempore sollte ein kleiner, gemütlicher Kinderraum werden. Ein alter, ungenutzter Torah-Schrank sollte aufgeräumt und zu einer kleinen Bibliothek umgebaut werden. Und die Vorräte und Materialien, die der Synagogenverein “Freunde des Fraenkelufers” regelmäßig für Kiddushim und Veranstaltungen braucht, sollten sortiert und in Kisten verstaut werden. Kurz: Das Fraenkelufer sollte noch mehr zum Ort der Gemeinschaft werden.

p1030078

Foto: William Glucroft

Bevor es richtig losgehen konnte, stand um punkt 10 Uhr morgens aber erst einmal Überraschungsbesuch vor der Tür: ein Team der Berliner Abendschau. Schnell warf sich das Mitzvah Day-Team in Schale und versammelte sich in grünen Shirts zum Laubharken auf der Straße vor der Synagoge. Die spontane Programmänderung war nicht nur amüsant, sondern konnte sich auch abends im Nachrichtenbeitrag gut sehen lassen. So kam auch die Ausstellung “100 Jahre Synagoge Fraenkelufer”, die außen am Zaun angebracht ist, gut zur Geltung.

Ein Gruppe Freiwilliger blieb dann auch gleich im ausladenden Garten der Synagoge, um diesen vom Herbstlaub zu befreien. Die anderen machten sich drinnen ans Werk. Ein Team begann damit, den zukünftigen Kinderraum zu streichen. Aus verschiedenen Blautönen zauberten Kay, Sivan, Frauke und Margitta eine Meereslandschaft an die Wände. Kay zeichnete dann eine Arche Noah und fliegende Fische aufs Wasser. Noch mehr bunte Fische ließen das Wandbild in Farbe erstrahlen. Seth und Dekel bauten währenddessen ein Kinderregal zusammen, in dem Spiel- und Bastelsachen Platz fanden.

p1030106

Foto: William Glucroft

 

Ordnung muss sein – so lautete das Motto ein Stockwerk höher. Dort räumten Sarah und Carolin das Durcheinander in den Schränken auf und sortierten Tees, Süßigkeiten, Geschirr, Besteck und Getränke fein säuberlich in Kisten. Schließlich muss es bei den Shabbat-Abendessen am Fraenkelufer immer recht schnell gehen – zum langen Suchen ist da oft keine Zeit. Dank der neuen Ordnung braucht es das jetzt zum Glück auch nicht mehr.

Auch an anderen Orten in der Synagoge wurde aus- und aufgeräumt. Stefan baute eine alte Küchenspüle auf dem Treppenabsatz aus. Die Küchenzeile bekommt in Kürze neue Fliesen und eine neue Spüle, so dass genügend Platz ist, um die Kiddushim vor- und nachzubereiten.

Sarah, Nina, Sivan und Carolin sorgten dafür, dass am Aktionstag niemand hungrig bleiben musste: Sie belegten Brötchen, schnipselten Obst und Gemüse und kümmerten sich um heiße Getränke. Um die Mittagszeit versammelte sich die Truppe im Mitzvah-Grün zum gemeinsamen Essen im Kiddushraum. Wie bei jeder Veranstaltung am Fraenklufer stand auch am Tag der guten Taten das Beisammensein im Mittelpunkt.

20161113_133326

Eine historisch spannende Aufgabe hatten sich Josh, Jonathan, Dekel und Judith für den Mitzvah Day ausgesucht. Sie nahmen sich die alten Bücher vor, die auf einem unsortierten Haufen in einem alten Torah-Schrank im Gebetsraum lagen. Beim Sortieren der alten Gebetsbücher gab es einige bewegende Funde, zum Beispiel ein Gebetsbuch von 1836, aber
und auch traurige Entdeckungen. So das Feiertags-Gebetsbuch von Salomon Wechselmann, der ab 1927 jedes Jahr das weltlichen Datum von Yom Kippur vermerkt hatte. Drei Spalten hat er dafür sauber mit Lineal gezogen, in der Erwartung, diesen Brauch noch viele Jahre fortzuführen. Doch der letzte Datumseintrag stammt vom 1. Oktober 1941.

Wer sich mit der Synagoge beschäftigt, den lässt sie an ihrem Erinnerungsschatz teilhaben und dem erzählt sie viele Geschichten. Traurige und erschütternde, aber auch schöne Geschichten von jüdischer Gemeinschaft und fröhlichem Beisammensein. Am Mitzvah Day 2016 stand die Zukunft der Synagoge im Mittelpunkt – die junge Generation, die das Fraenkelufer als aktives Gemeindezentrum nutzt und die Tradition lebendig hält. Es hat uns großen Spaß gemacht, unsere Synagoge noch etwas hübscher, bunter und familienfreundlicher zu gestalten!

p1030236

Foto: William Glucroft

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg lädt ein zum Gedenken an die Pogrome vom 9. November 1938

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in deutschen Städten Synagogen und jüdische Geschäfte. Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg lädt ein zum Gedenken an die Pogrome vor 78 Jahren:

Mittwoch, 9. November 2016

Stilles Gedenken
11:00 Uhr
an der Synagoge Fraenkelufer
Fraenkelufer 10-14, 10999 Berlin-Kreuzberg
(U-Bahnhof Kottbusser Tor oder Schönleinstraße)

Samstag, 12. November 2016

Gedenkveranstaltung:
17:00 Uhr
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Dachgeschoss
Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin-Kreuzberg
(U-Bahnhof Kottbusser Tor)

Mehr Informationen finden Sie in der Einladung hier.

Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung stehen die Biografien der Menschen, für die Gunter Demnig am Nachmittag desselben Tages im Bezirk Stolpersteine verlegt.

Begrüßung: Knut Mildner-Spindler, Bezirksstadtrat
Es sprechen: Ori Wolff, Israel, Angehöriger der Schwestern Wolff
Margarete Nudel, Schweden, Nachfahrin der Familie Loewinski
Uta Wehde, Patin für die Stolpersteine des Ehepaars Jakobowitz
Musik: Isabel Neuenfeldt, Akkordeon/Gesang

Samstag, den 12. November 2016

Verlegung von Stolpersteinen an folgenden Orten:
11:45 Uhr Großbeerenstraße 58 – Salomon und Klara Jakobowitz
13:00 Uhr Willibald-Alexis-Straße 5 – Joseph Seehak
13:15 Uhr Fontanepromenade 10 – Ilse Charmatz
13:30 Uhr Carl-Herz-Ufer 23 (ehemals Tempelherrenstr. 12) – Emma und Friederike Wolff
14:00 Uhr Frankfurter Tor 7 – Erna Israelski, Familie Joseph
14:20 Uhr Frankfurter Tor 6 – Frymet Praiss
14:30 Uhr gegenüber Barnimstraße 18 (ehemals Barnimstraße 31) – Familie Loewinski

Menschen, wie das Ehepaar Salomon und Klara Jakobowitz, das in der Großbeerenstraße 58 ein Wäschegeschäft betrieb, die Schneiderinnen Emma und Friederike Wolff aus der Tempelherrenstraße 12 und Ilse Charmatz, die in der Fontanepromenade 10 lebte, bevor sie vor den Nazis in die Niederlande flüchtete und dort im Versteck lebte, bis sie verraten, nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Und die Familie Loewinski aus der Barnimstraße 31: Ehemann und zwei Söhne überlebten unter schwierigsten Bedingungen wegen der nicht-jüdischen Abstammung der Ehefrau und Mutter, ein Sohn wurde in Auschwitz ermordet.

Bitte beachten Sie: Die Zeitangaben der Verlegungen sind nur ungefähr.
Es empfiehlt sich 10-15 Minuten früher als angegeben vor Ort zu sein.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Monika Herrmann
Bezirksbürgermeisterin

Kontakt:
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Martin Düspohl und Stefanie Deutschmann
Adalbertstr. 95A
10999 Berlin
E-Mail: info@fhxb-museum.de
Tel. +49-30-50585233
Fax +49-30-50585258

Zum Neuen Jahr: Synagogenkarten für 5777

Ihr wollt auch im Jahr 5777 wieder eure Zugehörigkeit zum Fraenkelufer zeigen, euch einen Sitzplatz an den Hohen Feiertagen sichern oder einfach deutlich machen, wie wichtig euch unsere kleine Synagoge ist? Dann habt ihr ab sofort wieder die Möglichkeit, Synagogenkarten zu erwerben. Ein kleines Signal, das für das Fraenkelufer und seinen Fortbestand große Bedeutung hat!

Es gibt verschiedene Jahreskarten, je nach Zahlkraft und Unterstützungsinteresse – wählt einfach aus, was am besten für euch passt:

  • Einen festen Sitzplatz erhaltet ihr für 35,00 bis 50,00 Euro
  • Jugendliche und Studenten zahlen 25,00 bis 35,00 Euro.
  • Eine Gäste- bzw. Unterstützer (ohne Name auf der Karte) erhaltet ihr für 15,00 bis 25,00 Euro.

Bitte schreibt eine Mail an grigorij.kristal@gmx.de oder jonathan.marcus@fraenkelufer.de und „bestellt“ die Karten direkt ans Fraenkelufer, wo ihr sie z.B. Freitagabends vor dem Shabbat-Gebet abholen könnt. Ihr könnt entweder vor Ort bar bezahlen oder den Betrag vorab überweisen:

Konto: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Verwendungszweck: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

***************
Synagogue tickets for 5777

Show your support for Fraenkelufer and secure your place for the upcoming High Holidays by getting your tickets:

  • Regular seat reservation: 35-50€
  • Youth and student discount: 25-35€
  • Guest or supporter (without name on ticket): 15-25€

Send an email to grigorij.kristal@gmx.de or jonathan.marcus@fraenkelufer.de. You can pick up tickets directly from the Ufer when you come by for a Shabbat service, and pay either directly then in cash or transfer to
Account: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Purpose: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Bank: Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

100 Jahre Synagoge Fraenkelufer

Rede_foto

Foto: William Glucroft

Begrüßungsrede von Nina Peretz zum Festakt am 4. September 2016

Ma tovú ohalecha Jaacov mishkenotecha Israel.
Wie schön sind deine Zelte, Jakob! Deine Wohnungen, Israel.

Mit diesem Tora-Vers, den Sie gerade in der Vertonung von Louis Lewandowski gehört haben, wurde unsere Synagoge vor einhundert Jahren eingeweiht.
Deshalb begrüßen wir Sie auch heute mit diesen Klängen.

Herzlich willkommen, liebe Gäste!
Liebe Bürgermeisterin Monika Herrmann,
lieber Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Dr. Joffe,
liebe Mitglieder des Bundestages, Petra Pau und Volker Beck,
liebe Mitglieder des Abgeordnetenhauses,
der Repräsentantenversammlung der Gemeinde,
liebe Bezirksverordnete,
liebe Partner, Förderer und Freunde des Fraenkelufers,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
und vor allem liebe Beterinnen und Beter,

Wenn wir heute das Jubiläum der Synagoge am Fraenkelufer feiern, geht es um viel mehr als das 100-jährige Bestehen eines Gebäudes. Es geht vor allem um die Menschen, die diesen Ort im Laufe des Jahrhunderts mit Leben gefüllt haben. Denn damals, nach dem Grauen und der Vernichtung durch die Schoa und den Krieg, schien es mehr als unwahrscheinlich, dass wieder aktives Gemeindeleben in die Synagoge zurückkehrt. Und doch: Gleich nach dem Krieg gab es wieder Gebete, und auch seitdem fast durchgängig über alle Jahrzehnte. Heute, 100 Jahre nach der Gründung, gibt es hier wieder eine junge und wachsende Gemeinschaft. Und das, liebe Gäste, ist der wahre Anlass zur Feier.

Denn die Geschichte des Ortes ist untrennbar verbunden mit den Menschen am Fraenkelufer – Menschen, die sich in der Synagoge versammelten, hier beteten, Feste feierten, lernten und auch hier wohnten. Die persönlichen Geschichten dieser Menschen wollten wir erzählen. Deshalb haben wir zum Jubiläum die Ausstellung „100 Jahre Synagoge am Fraenkelufer“ ins Leben gerufen.

Anhand persönlicher Biografien und Bilder zeigt die Ausstellung Lebenswege und Erinnerungen einiger Menschen, die im letzten Jahrhundert mit der Synagoge verbunden waren und es bis heute sind. Entstanden ist so ein Familienalbum der ganz besonderen Art.

Viele der Menschen, über die Sie in der Ausstellung lesen können, sind auch heute anwesend – das freut uns sehr. Einer von ihnen hatte einen besonders weiten Weg, denn er ist aus Petach Tikwa in Israel gekommen. Peter Salomon überlebte als kleiner Junge hier hier in der Synagoge – nach dem Krieg wanderte er nach Israel aus und lebt dort heute als Iftach Ronen. Iftach und Sarah, wir sind sehr glücklich, dass ihr heute bei uns sein könnt.

Auch Meir Neumann, der die Shoa im Versteck überlebt und hier kurz nach dem Krieg Bar Mitzvah gefeiert hat, ist noch heute Beter am Fraenkelufer – und hat uns für die Ausstellung an seinen Erinnerungen teilhaben lassen.

Die Geschichte einer weiteren Person dürfte vielen von Ihnen ein Begriff sein: Robert Capa, der spätere Begründer der Fotoagentur Magnum. Seine Bilder vom ersten Feiertagsgebet am Fraenkelufer direkt nach dem Krieg hängen seit diesem Wochenende bei uns in der Synagoge, in der Ausstellung „Neubeginn – Robert Capa am Fraenkelufer“.
Über die beiden Ausstellungen erfahren Sie später noch mehr.

Erwähnen möchte ich noch einen Menschen, der der Synagoge durch seine Familiengeschichte verbunden ist: Michael Bob besuchte das Fraenkelufer als Kind mit seinem Vater und feierte 1967 hier seine Bar Mitzvah. Der großzügigen Unterstützung von Herrn Bob ist es zu verdanken, dass wir die Ausstellung und die Feierlichkeiten in dieser Form umsetzen können.
Auch viele weitere private Spender haben zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen – dafür vielen Dank.

Wir danken auch dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und dem Friedrichshain-Kreuzberg Museum für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Dank gilt auch der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für ihre Unterstützung – der Jubiläumsfeierlichkeiten, aber auch der Gemeindearbeit hier am Fraenkelufer.

Schließlich möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um den vielen Freunden der Synagoge Fraenkelufer zu danken, die sich täglich für das Fortbestehen jüdischen Lebens an diesem Ort einsetzen. Ihrem ausschließlich ehrenamtlichen Engagement ist es zu verdanken, dass es am Fraenkelufer auch in Zukunft jüdisches Leben geben wird. Denn unsere Aufgabe sehen wir darin, die Synagoge zu erhalten – nicht als Museum oder Mahnmal, sondern als aktives Zentrum jüdischen Lebens.

Heute wollen wir also auf das 100-jährige Bestehen dieses Gebetshauses anstoßen – und auf die viele Menschen, die es zur Gemeinde machen.
Ich lade Sie alle herzlich ein, gemeinsam mit uns zu feiern, und wünsche Ihnen einen schönen und bewegenden Nachmittag am Fraenkelufer!

Vielen Dank.

Hier finden Sie das Programm des Festakts am 4. September.

Begegnungstage im und um den Graefekiez 2016

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

wir begrüßen Sie herzlich zum 5. Jahr der Begegnungstage rund um Glaube(n) im und um den Graefe-Kiez. Fünf Jahre des interreligiösen und auch nachbarschaftlichen Austausches, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Waren Sie in den letzten Jahren schon mit dabei, sind aber neugierig auf mehr? Wollen Sie sich mit neuen oder bereits bekannten Themen und Fragestellungen auseinandersetzen? Oder anderen einfach nur beim Gedankenaustausch zuhören?
Lernen Sie auch dieses Jahr wieder vom 06.07. – 13.07.2016 mehr über verschiedene Gemeinden aus der Nachbarschaft.

Zum Auftakt der Begegnungstage findet am 07.07.2016 auf dem Zickenplatz (Schönleinstraße) wieder die Kiezkaffeetafel statt. Bei Kaffee und Kuchen können Sie ins Gespräch kommen und etwas über die unterschiedlichen Gemeinden und Glaubensrichtungen erfahren.

Am nächsten Tag sind alle Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Notunterkünfte zum Willkommenspicknick am Carl-Herz-Ufer eingeladen. Der Raum interreligiöser und nachbarschaftlicher Begegnung wird um einen interkulturellen erweitert.

Was denken Sie über die Themen „Mit Fremden umgehen“ oder „Frauenbilder im Glauben“? Wie stehen verschiedene Glaubensrichtungen zu diesen Themen? Die Erzählcafés bieten eine gute Möglichkeit über diese Fragen gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Ist der Buddhismus auch ohne Gott eine Religion? Woran glaubt die Bahá’í-Gemeinde, als jüngste Religion von allen? Was haben die verschiedenen Glaubensrichtungen gemein und wie sehen ihre Gebetshäuser aus? Werfen Sie einen Blick hinein, z.B. beim Gemeinderundgang, und erfahren Sie vieles mehr über Glauben und Religion.

Neugierig geworden? Wir freuen uns darauf, Sie bei unseren verschiedenen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße,
Die Gemeinden und Glaubensgemeinschaften aus Ihrer Nachbarschaft

Lesen Sie hier das vollständige Programm, Teil 1 und Teil 2

Plakat_Begegnungstage

100 Jahre – 100 Euro! Spenden fürs Fraenkelufer-Jubiläum

Fraenkelufer_100Jahre-100Euro

Vor 100 Jahren wurde die Fraenkelufer Synagoge eingeweiht und prägt seitdem das jüdische Leben in Berlin Kreuzberg. Das wollen wir im September 2016 gebührend feiern.

Ihre Spende hilft uns dabei, dem Jubiläum einen feierlichen Rahmen zu geben. Wir planen derzeit einen Festakt im September 2016, eine Ausstellung mit persönlichen Geschichten zu „100 Jahre Synagoge Fraenkelufer“ sowie eine Foto-Ausstellung mit Aufnahmen des Magnum-Fotografen Robert Capa aus dem Jahr 1945 von der Fraekelufer Synagoge.

Helfen Sie uns, die Jubiläumsfeier zu einem unverwechselbaren Ereignis zu machen! Über die Spendenaktion

„100 Jahre – 100 Euro“

können Sie die Feierlichkeiten unterstützen.
Ob kleine oder große Beträge – jeder Beitrag hilft uns, das Jubiläum noch schöner zu gestalten.

Die Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V. sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für ein aktives jüdisches Leben in Kreuzberg engagiert. Wir sind rein ehrenamtlich tätig und sind für unsere Arbeit auf Spenden angewiesen.

Spenden Sie per Überweisung an:
Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V.
IBAN DE02 8306 5408 0004 8876 46
BIC GENODEF1SLR
oder per PayPal an william@fraenkelufer.de

Hier finden Sie unseren Spendenflyer – bitte gern an Interessierte und potenzielle Spender weitergeben!

**************

The Fraenkelufer Synagogue was inaugurated a centuray ago this year. It‘s been the focal point of jewish life in Berlin Kreuzberg ever since. That‘s why in Septemper 2016 we want to mark the historic occasion.

Your donation helps us to do it right: We are currenly planning an official ceremony for Septemper, as well as an exhibition of personal stories that capture „100 years of Fraenkelufer Synagogue“. A major componet of this are the tremendous images taken in 1945 by famed Magnum founder Robert Capa.

Help us make this important moment unforgettable by being part of our
„100 Jahre – 100 Euro“
campaign – regardless of how much or little you can give.

Friends of Freankelufer e.V. is a nonprofit charity that supports Jewish life in Berlin. We are a Grass-roots Initiative made up of active members of the synagogue on a completely volunteer basis, fully dependent on your support.

Donations can be made by transfer to
Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V.
IBAN DE02 8306 5408 0004 8876 46
BIC GENODEF1SLR
or PayPal to william@fraenkelufer.de

Here is our fundraising flyer – please feel free to forward to others!

Mimouna am Ufer!

2016 04 18 Mimouna Cover

(English below)
Am Ende von Pessach präsentieren euch Habait und die Freunde des Fraenkelufers die allererste Mimouna am Fraenkelufer!

Kommt und feiert mit uns das nordafrikanisch-jüdische Fest zum Abschluss von Pessach! Nach acht Chametz-freien Tagen enden die Feiertage mit eine fröhlichen Fest voller Leckereien.
Am Samstag, den 30. April, 21:30 – 00:30 Uhr erwarten euch:

  • Muflettot (marokkanische Pfannkuchen)
  • Süßigkeiten
  • Marokkanische Musik

und viel Gastfreundschaft. Hier gibt’s das Facebook-Event, mit dem ihr eure Freunde einladen könnt.
Die Veranstaltung wird durch die #MakeItHappen Initiative der Charles and Lynn Schusterman Family Foundation ermöglicht.

*********
Mimouna at the Ufer, 30 April

When Pesach concludes, Habait and FdF are excited to bring you our first ever Mimouna at Fraenkelufer!

Come take part in this festive, North African tradition that marks the end of Pesach. It’s sure to be delicious following 8 days of chametz-free eating. Here’s what you can look forward to on the 30th from 9:30 pm-12:30 am:

  • Muflettot (Moroccan pancakes)
  • Sweets
  • Moroccan music

And, of course, a lot of friendly faces and good cheer. Click “attending” on the Facebook event and invite your friends.
The event is made possible by the #makeithappen initiative from the Charles and Lynn Schusterman Family Foundation.