Presentation of Harry Nowalsky: An American soldier at Fraenkelufer, 4 January

2016-12-27-nowalsky

As an officer in the U.S. army, Harry Novalsky helped ensure Rosh HaShanah services could take place at Fraenkelufer immediately following the war. His own German roots gave the restoration of Jewish life in Berlin particular personal significance. This comes through in Robert Capa’s famous images, a selection of which are on display in the Fraenkelufer kiddush room.

Who was Harry Nowalsky and what motivated him? His granddaughter Jessica Greenberg visits Berlin in January with her mother and will tell us more about him. You are warmly welcome to listen to her presentation on 4 January at 6 pm at the FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum (Adalbertstraße 95a), which FdF helped organize. Museum director Martin Düspohl will open the evening while Frauke Ohnholz moderates.
The event is in English. Share the Facebook event here.

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Harry Nowalsky – ein amerikanischer Soldat am Fraenkelufer, 1945

Nowalsky setzte sich nach dem Krieg für die Synagoge ein – jetzt erzählt seine Enkelin die Geschichte ihres Großvaters.

Ephraim Michael Nowalsky wurde 1906 in Halle/Saale geboren. Mit seinen Eltern ist er ca. 1913 in die USA, nach New Orleans ausgewandert. 1945 kehrte er als Harry Nowalsky, jetzt Offizier der US-Armee, nach Berlin zurück. Seine Hauptaufgabe bestand darin, eine neue Zivilregierung und eine neue Gerichtsbarkeit in Berlin aufzubauen. Als Offizier war er Ankläger eines US-Militärgerichts, solange es noch keine eigene deutsche Gerichtsbarkeit in Berlin gab.

Nowalsky wohnte in unmittelbarer Nähe zur zerstörten Synagoge am heutigen Fraenkelufer. Aufgewachsen in einem religiösen Elternhaus, war es ihm ein starkes persönliches Bedürfnis, diesen Ort wieder zu einem Ort des Gebets zu machen. Dank seines Einsatzes wurde der kleinere Gebetsraum im nahezu unzerstörten Seitenflügel der Synagoge renoviert und zum jüdischen Neujahrsfest im September 1945 wiedereröffnet. Robert Capa hat dieses bewegende Ereignis in Bildern festgehalten. Zehn dieser Bilder sind derzeit in der Synagoge aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens ausgestellt.

Mehr über diese spannende Teil Kreuzberger Geschichte wird uns die Enkelin von Harry Nowalsky, Jessica Greenberg, am 4. Januar im Friedrichshain-Kreuzberg Museum erzählen.

Begrüßung und Einführung: Martin Düspohl, Leiter des FHXB Museums
Moderation: Frauke Ohnholz
Der Vortrag wird in englischer Sprache sein und bei Bedarf übersetzt werden. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum und der Fraenkelufer Synagogue. Hier könnt ihr das Facebook-Event teilen.