Verhalten in der Synagoge in Zeiten von Corona

(English below)

Ankunft in der Synagoge: Bitte kommt rechtzeitig an, damit wir vor dem Gebet Zeit haben, Einlass und Sitzordnung zu regeln. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, sowohl durch die gesetzlichen Vorgaben als auch durch die Abstandsregeln. Die Sicherheitsleute werden die Ankommenden zählen und den Einlass entsprechend regeln. Bitte habt Verständnis, dass wir keine weiteren Beter/innen hineinlassen können, wenn die erlaubte Personenzahl erreicht ist. 

Wenn ihr Kaddisch sagen müsst, gebt uns bitte vorab Bescheid, dann bemühen wir uns, euch die Teilnahme am Gebet zu ermöglichen. 

Anwesenheitsliste: Wir sind verpflichtet zu dokumentieren, wer am Gebet teilnimmt, damit eventuelle Infektionsketten nachvollzogen werden können. Zu diesem Zweck werden die Sicherheitsleute eure Namen und Kontaktdaten aufnehmen. Um diesen Prozess einfacher zu gestalten, könnt ihr uns auch vorher eine E-Mail schreiben (es sei denn, ihr steht ohnehin schon auf unserer Liste). 

Abstand: Extrem wichtig ist, dass die Anstandsregeln (1,5 Meter) eingehalten werden. Verzichtet auf Händeschütteln, Umarmungen und sonstige Berührungen. 

Bitte bringt eine eigene Gesichtsmaske mit. Die Maske muss während des gesamten Aufenthalts in der Synagoge, auch während des Gebets, getragen werden, insbesondere bei lauten Antworten im Gebet. 

Hygiene: Bitte wascht euch bei Ankunft in der Synagoge gleich die Hände. Am Eingang findet ihr außerdem Desinfektionsmittel für die Hände. Bitte bringt eigene Kippot und Tallitot mit. Die Gebetsbücher der Synagoge können zwar verwendet werden, aber bitte nutzt auch hier nach Möglichkeit eure eigenen Gebetsbücher. Siddurim der Synagoge dürfen nicht vor Ende des Gebets zurückgelegt werden, um zu verhindern, dass sie mehrmals berührt werden.

Sitzordnung: Bei Einhaltung des nötigen Abstands finden in der Synagoge etwa je 23 Frauen und Männer Platz (zzgl. Kantor, Rabbiner, Baal Kore und ein Gabbai). Die Sitzkissen auf den Bänken und Stühlen zeigen euch, wo ihr Platz nehmen könnt. Andere Plätze dürfen nicht verwendet und Stühle dürfen nicht bewegt werden. Nur jede zweite Sitzreihe darf genutzt werden. Für die Frauen stehen neben den Plätzen im Eingangsbereich (Bänke und Stühle) auch der Teppich-Bereich hinten sowie die Frauenempore zur Verfügung. Kinder, die mitgebracht werden müssen (wenn es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt), sollten bei ihren Eltern bleiben und nicht herumlaufen. Personen, die im gleichen Haushalt leben, können ggf. zusammensitzen. 

Torah-Lesung: Nur der Baal Kore berührt die Torah. Wer zur Torah aufgerufen wird, bleibt am Rand der Bima stehen, damit ausreichend Abstand zum Baal Kore besteht. Nach dem Mischeberach verlässt der Aufgerufene gleich die Bima. 

Ende des Gebets: Bitte verlasst nach dem Gebet unverzüglich das Gebäude. Um Gedränge zu vermeiden, bitten wir darum, dass zuerst die Beter/innen im Eingangsbereich den Raum verlassen und danach die Personen auf den Sitzplätzen weiter hinten folgen.

Bitte unterstützt uns so gut wie möglich, damit wir alle sicher und gesund bleiben können!

***

Arrival at the synagogue: Please arrive on time so that we have time to arrange admission and seating arrangements before prayers. The number of participants is limited, both by legal requirements and by the distancing rules. The security staff will count the arrivals and arrange the entrance accordingly. Please understand that we cannot let any more congregants in once the maximum number of people has been reached.

If you need to say Kaddish, please let us know in advance and we will try to make it possible for you to participate in the prayer.

Attendance list: We are required to keep a record of whoever takes part in services so that any infection chains can be traced. For this purpose, the security staff will write down your name and contact details. To make this process easier, please send us an email before coming to Fraenkelufer (unless you’re already on our list). 

Distance: It is extremely important that the distancing rules (1.5 meters) are observed. No shaking hands, hugs or other forms of touch.

Please bring your own face mask. The mask has to be worn all time during your stay in the Synagogue, also during the service and especially when responding to the cantor. 

Hygiene: Please wash your hands immediately upon arrival at the synagogue. At the entrance you will also find hand disinfectant. Please bring your own Kippot and Tallitot. The synagogue prayer books may be used, but please use your own prayer books if possible. Siddurim from the synagogue must not be put back before the end of the prayer so as to avoid being touched multiple times.

Seating arrangements: If the necessary distance is observed, the synagogue can accommodate about 23 men and women (plus cantor, rabbi, Baal Kore and a Gabbai). The seat cushions on the benches and chairs show you where you can sit. Other places may not be used and chairs may not be moved. Only every second row of seats may be used.

For the women, in addition to the seats in the entrance area (benches and chairs), the carpet area in the back and the women’s gallery are also available. Children who need to be brought along (if there is no other childcare option) should stay with their parents and not walk around. Persons living in the same household can sit together if necessary.

Torah reading: Only the Baal Kore touches the Torah. Those who are called to the Torah should remain at the edge of the Bima so that there is sufficient distance to the Baal Kore. After the Mi’sheberach, the person called up should leave the Bima immediately.

End of services: Please leave the building immediately after services. In order to avoid crowds, we ask that first the congregants in the entrance area leave the room and then the people in the seats further back follow.

Please support us as much as possible so we can all stay safe and healthy!

Gottesdienstzeiten Hohe Feiertage 5780

Shana tova umetuka!

29. September – Erev Rosh haShana – 19:00 Uhr
30. September – Morgengebet Rosh haShana 1. Tag – 9:30 Uhr (Kinderprogramm ab 10:00 Uhr)
30. September – Tashlich – 18:30 Uhr (am Kanal gegenüber der Synagoge)
30. September – Abendgebet Rosh haShana – 19:00 Uhr
1. Oktober – Morgengebet Rosh haShana 2. Tag – 9:30 Uhr

4. Oktober – Kabbalat Schabbat – 19:00 Uhr
5. Oktober – Morgengebet Schabbat – 9:30 Uhr

8. Oktober – Erev Yom Kippur – 18:00 Uhr (Beachte den früheren Beginn!)
9. Oktober – Yom Kippur – 10:00 Uhr (Fastenende 19:15 Uhr)

11. Oktober – Kabbalat Schabbat – 19:00 Uhr
12. Oktober – Morgengebet Schabbat – 9:30 Uhr

13. Oktober – Erev Sukkot – 19:00 Uhr (Kinderprogramm ab 14:00 Uhr)
14. Oktober – Morgengebet Sukkot 1. Tag – 9:30 Uhr
14. Oktober – Abendgebet Sukkot 2. Tag – 19:00 Uhr
15. Oktober – Morgengebet Sukkot 2. Tag – 9:30 Uhr

18. Oktober – Kabbalat Schabbat – 19:00 Uhr
19. Oktober- Morgengebet Schabbat – 9:30 Uhr

20. Oktober – Hoschana Rabba/Erev Shemini Atzeret – 19:00 Uhr
21. Oktober – Morgengebet Shemini Atzeret – Jizkor 09:30 Uhr
21. Oktober – Erev Simchat Thora – 19:00 Uhr (Kinderprogramm ab 17:00 Uhr)
22. Oktober – Morgengebet Simchat Thora – 9:30 Uhr

Synagogenkarten 5780

(English below)

Ab sofort habt ihr wieder die Möglichkeit, Synagogenkarten fürs Fraenkelufer zu erwerben. Aus folgenden Jahreskarten könnt ihr auswählen:

  • Voller Preis/Platzkarte: 50 Euro
  • Reduzierte Karte für Jugendliche und Studierende: 30 Euro
  • Gäste- bzw. Unterstützerkarte (ohne Namen): bis 20 Euro

Bestellt eure Karten hier über das Online-Formular.

Die Karten bekommt ihr dann persönlich bei Grigorij Kristal, freitagabends von 18:30 Uhr bis 19:00 Uhr, in der Synagoge Fraenkelufer.

Ihr könnt entweder vor Ort bar bezahlen oder den Betrag vorab überweisen:
Konto: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Verwendungszweck: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

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From now on, you can buy synagogue tickets for the Fraenkelufer again. You can choose from the following annual tickets:

  • Full price/seat ticket: 50 Euro
  • Reduced ticket for young people and students: 30 euros.
  • Guest or supporter ticket (without name): up to 20 euros.

Order your tickets here via the online form.
You can pick up the tickets personally from Grigorij Kristal, Friday evenings from 18:30 to 19:00, at the Fraenkelufer synagogue.

You may pay in person or make a bank transfer in advance:
Account: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Reference: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

Spendenaufruf

Spendenaufruf

(English below)

Spendenaufruf: eure Unterstützung für die Renovierung von Eingangsbereich und Kiddushraum

Liebe Freund/innen und Unterstützer/innen,

in unserer Synagoge stehen dringende Renovierungsarbeiten an. Seit einem Wassereinbruch im Eingangsbereich gibt es dort große braune Flecken an Wand und Decke. Das ist wirklich kein schönes Willkommen für unsere Beter und Gäste!

Im Kiddushraum, wo fast alle unsere Veranstaltung stattfinden, blättern Putz und Farbe ab. Der historische Stuck muss dringend ausgebessert werden, um eine dauerhafte Schädigung zu verhindern. Diese Mängel möchten wir unbedingt noch vor den hohen Feiertagen beseitigen.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns auch gleich einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Ihr wisst ja, dass man im Kiddushraum oft kaum sein eigenes Wort versteht, und bei 80 und mehr Gästen ist die Lautstärke einfach unerträglich. Daher wollen wir nun endlich Akustikplatten anbringen lassen.

Um all dies zu ermöglichen, brauchen wir eure Unterstützung, also eure Spenden! Helft mit und tragt dazu bei, dass unsere Synagoge ein schöner und gastfreundlicher Ort ist, an den alle gerne kommen!

Unser Spendenziel liegt bei 5000 Euro.
Eure Spenden könnt ihr auf das Konto des gemeinnützigen Vereins Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V. überweisen:

Spendenkonto: Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V.
IBAN: DE02 8306 5408 0004 8876 46
Verwendungszweck: Renovierung

oder auch hier per PayPal bezahlen: paypal.me/FraenkeluferSynagoge
Natürlich stellen wir euch gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
Euer FdF-Vorstand

Call for donations: Support Needed for the Renovation of Entrance and Kiddush Room!

Dear friends and supporters,

Our synagogue is in urgent need of renovation. Ever since some flooding in the entrance area, big brown spots on the walls and ceiling have appeared. This is really not a nice welcome for our congregants and guests!

In the Kiddush room, where almost all our events take place, plaster and paint are peeling off. The historic stucco urgently needs to be repaired in order to prevent permanent damage. We absolutely want to remedy these defects before the high holidays.

On this occasion, we also want to fulfill a long-cherished wish: in the Kiddush room, one can hardly hear anything well, and with 80 or more guests, the volume is simply unbearable. That’s why we finally want to install acoustic panels.

To make all this possible, we need your support. So please donate! Help us make our synagogue a beautiful and welcoming place that everyone loves to come to!

Our goal is 5.000 Euros.
You can transfer your donations to the account of the non-profit association Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V.:

Account: Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V.
IBAN: DE02 8306 5408 0004 8876 46
BIC: GENODEF1SLR
Purpose: Renovierung
or pay with PayPal: paypal.me/FraenkeluferSynagoge
We will of course gladly issue you a donation receipt.

Thank you so much for your support!
Your FdF Board

Gottesdienstzeiten Hohe Feiertage 5778/5779

Shana tova umetuka!

9. September – Erev Rosh haShana – 19:00 Uhr
10. September – Morgengebet Rosh haShana 1. Tag – 9:30 Uhr (Kinderprogramm ab 10:00 Uhr)
10. September – Tashlich – 18:30 Uhr (am Kanal gegenüber der Synagoge)
10. September – Abendgebet Rosh haShana – 19:00 Uhr
11. September – Morgengebet Rosh haShana 2. Tag – 9:30 Uhr

14. September – Kabbalat Schabbat – 19:00 Uhr
15. September – Morgengebet Schabbat – 9:30 Uhr

18. September – Erev Yom Kippur – 18:45 Uhr (Beachte den früheren Beginn!)
19. September – Yom Kippur – 10:00 Uhr (Fastenende 20:03)

21. September – Kabbalat Schabbat – 19:00 Uhr
22. September – Morgengebet Schabbat – 9:30 Uhr

23. September – Erev Sukkot – 19:00 Uhr (Kinderprogramm ab 16:30 Uhr)
24. September – Morgengebet Sukkot 1. Tag – 9:30 Uhr
24. September – Abendgebet Sukkot 2. Tag – 19:00 Uhr
25. September – Morgengebet Sukkot 2. Tag – 9:30 Uhr

28. September – Kabbalat Schabbat – 19:00 Uhr
29. September – Morgengebet Schabbat – 9:30 Uhr

1. Oktober – Morgengebet Shemini Atzeret – Jizkor 09:30 Uhr
1. Oktober – Erev Simchat Thora – 19:00 Uhr (Kinderprogramm ab 16:30 Uhr)
2. Oktober – Morgengebet Simchat Thora – 9:30 Uhr

Synagogenkarten 5779

(English below)

Ihr wollt auch im Jahr 5779 wieder eure Zugehörigkeit zum Fraenkelufer zeigen, euch einen Sitzplatz an den Hohen Feiertagen sichern oder einfach deutlich machen, wie wichtig euch unsere Synagoge ist? Dann habt ihr ab sofort wieder die Möglichkeit, Synagogenkarten zu erwerben.
Es gibt verschiedene Jahreskarten, je nach Zahlkraft und Unterstützungsinteresse – wählt einfach aus, was am besten für euch passt:

  • Einen festen Sitzplatz erhaltet ihr für 35 (ermäßigt) bis 50 Euro
  • Jugendliche und Studenten zahlen 25 bis 35 Euro.
  • Eine Gäste- bzw. Unterstützerkarte (ohne Name auf der Karte) erhaltet ihr für 15 bis 25 Euro

Bitte schreibt eine Mail an grigorij.kristal@gmx.de und „bestellt“ die Karten direkt ans Fraenkelufer, wo ihr sie z.B. Freitagabends vor dem Shabbat-Gebet abholen könnt. Am besten holt ihr die Karten möglichst bald ab bzw. nutzt die Freitagabende im August und September, um den Andrang am Erev Rosh haShana zu vermeiden.

Ihr könnt entweder vor Ort bar bezahlen oder den Betrag vorab überweisen:
Konto: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Verwendungszweck: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

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Do you want to show your support for Fraenkelufer and secure your place for the upcoming High Holidays? You have the opportunity to do so by purchasing synagogue tickets.
There are different kinds – simply choose what works best for you:

  • a specific seating place for €35 (reduced), €50 (regular)
  • youth and student discounts from €25-€35
  • guest or supporter (without a name) from €15-€25

Please send an email to grigorij.kristal@gmx.de with your choice. Tickets will be sent directly to the Fraenkelufer, where you can pick them up (for example, on Friday evening before Shabbat prayers). It is best to pick up your tickets as soon as possible and take advantage of Friday evening services in August and September so you can avoid the rush on Erev Rosh Hashana.

You may pay in person or make a bank transfer in advance:
Account: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Reference: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

Begegnungstage im und um den Graefe-Kiez – 2018

Dieses Jahr seid ihr wieder herzlich zu den Begegnungstagen im und um den Graefe-Kiez eingeladen – diesmal vom 24. Juni bis 01. Juli. Zu den Begegnungstagen öffnen viele der ansässigen Gemeinden ihre Tore und Türen und gewähren jedem Interessierten Einblicke in ihre Gebetshäuser, aber auch in Gebetsabläufe und Rituale. Sie bieten eine große Bandbreite an Angeboten für Neugierige, die mit ihren Fragen kommen und auf spannende Antworten hoffen, aber auch Zuhörer kommen auf ihre Kosten.
Das komplette Programm findet ihr hier im Flyer.

Das engagierte Team der Begegnungstage 2018 besteht aus:
Bahá’í Gemeinde Friedrichshain-Kreuzberg · Bethanien Haus Bethesda · Buddhistisches Tor Berlin · EmK Evangelisch-methodistische Kirche Berlin-Kreuzberg · Heilig-Kreuz-Kirche · Islamische Grundschule · St. Christophorus · St. Marien Liebfrauen Kirche · Sufi-Zentrum Rabbaniyya – Der Wahre Mensch e.V. · Fraenkelufer Synagogue

Synagogenkarten für das Jahr 5778

Ihr wollt auch im Jahr 5778 wieder eure Zugehörigkeit zum Fraenkelufer zeigen, euch einen Sitzplatz an den Hohen Feiertagen sichern oder einfach deutlich machen, wie wichtig euch unsere Synagoge ist? Dann habt ihr ab sofort wieder die Möglichkeit, Synagogenkarten zu erwerben.
Es gibt verschiedene Jahreskarten, je nach Zahlkraft und Unterstützungsinteresse – wählt einfach aus, was am besten für euch passt:

  • Einen festen Sitzplatz erhaltet ihr für 35 (ermäßigt) bis 50 Euro
  • Jugendliche und Studenten zahlen 25 bis 35 Euro.
  • Eine Gäste- bzw. Unterstützerkarte (ohne Name auf der Karte) erhaltet ihr für 15 bis 25 Euro.

Bitte schreibt eine Mail an grigorij.kristal@gmx.de und „bestellt“ die Karten direkt ans Fraenkelufer, wo ihr sie z.B. Freitagabends vor dem Shabbat-Gebet abholen könnt. Am besten holt ihr die Karten möglichst bald ab bzw. nutzt die Freitagabende im August und September, um den Andrang am Erev Rosh haShana zu vermeiden.
Ihr könnt entweder vor Ort bar bezahlen oder den Betrag vorab überweisen:

Konto: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Verwendungszweck: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

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High Holiday tickets for 5778: Order yours now!

Show your support for Fraenkelufer and secure your place for the upcoming High Holidays by getting your tickets:

  • Regular seat reservation: 35 (reduces)-50€
  • Youth and student discount: 25-35€
  • Guest or supporter (without name on ticket): 15-25€

Send an email to grigorij.kristal@gmx.de. You can pick up tickets directly from the Ufer when you come by for a Shabbat service, and pay either directly then in cash or transfer to

Account: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Fraenkelufer
Purpose: „Synagogenkarten Fraenkelufer”
Bank: Berliner Sparkasse
IBAN: DE 26 1005 0000 6000 0311 98
BIC: BELADEBEXXX

Die Schätze und Geschichten des Fraenkelufers

Mitzvah Day baBait in unserer Synagoge

Zum Mitzvah Day baBait – dem Tag der guten Tat im eigenen Zuhause – kamen die Freunde des Fraenkelufers am 13. November zusammen. Das “Bait”, das Zuhause, war in diesem Fall ein “Beit haKnesset”, die Kreuzberger Synagoge am Fraenkelufer. Das Gebetshaus mit hundertjähriger Tradition wurde an dem Novembersonntag von oben bis unten geputzt! Zum einen in ganz wörtlichem Sinne: mit Staubsauger, Mischmop und Putzlappen. Aber die rund 20 Freiwilligen hatten sich noch mehr vorgenommen: Aus einer dunklen Ecke vor der Frauenempore sollte ein kleiner, gemütlicher Kinderraum werden. Ein alter, ungenutzter Torah-Schrank sollte aufgeräumt und zu einer kleinen Bibliothek umgebaut werden. Und die Vorräte und Materialien, die der Synagogenverein “Freunde des Fraenkelufers” regelmäßig für Kiddushim und Veranstaltungen braucht, sollten sortiert und in Kisten verstaut werden. Kurz: Das Fraenkelufer sollte noch mehr zum Ort der Gemeinschaft werden.

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Foto: William Glucroft

Bevor es richtig losgehen konnte, stand um punkt 10 Uhr morgens aber erst einmal Überraschungsbesuch vor der Tür: ein Team der Berliner Abendschau. Schnell warf sich das Mitzvah Day-Team in Schale und versammelte sich in grünen Shirts zum Laubharken auf der Straße vor der Synagoge. Die spontane Programmänderung war nicht nur amüsant, sondern konnte sich auch abends im Nachrichtenbeitrag gut sehen lassen. So kam auch die Ausstellung “100 Jahre Synagoge Fraenkelufer”, die außen am Zaun angebracht ist, gut zur Geltung.

Ein Gruppe Freiwilliger blieb dann auch gleich im ausladenden Garten der Synagoge, um diesen vom Herbstlaub zu befreien. Die anderen machten sich drinnen ans Werk. Ein Team begann damit, den zukünftigen Kinderraum zu streichen. Aus verschiedenen Blautönen zauberten Kay, Sivan, Frauke und Margitta eine Meereslandschaft an die Wände. Kay zeichnete dann eine Arche Noah und fliegende Fische aufs Wasser. Noch mehr bunte Fische ließen das Wandbild in Farbe erstrahlen. Seth und Dekel bauten währenddessen ein Kinderregal zusammen, in dem Spiel- und Bastelsachen Platz fanden.

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Foto: William Glucroft

 

Ordnung muss sein – so lautete das Motto ein Stockwerk höher. Dort räumten Sarah und Carolin das Durcheinander in den Schränken auf und sortierten Tees, Süßigkeiten, Geschirr, Besteck und Getränke fein säuberlich in Kisten. Schließlich muss es bei den Shabbat-Abendessen am Fraenkelufer immer recht schnell gehen – zum langen Suchen ist da oft keine Zeit. Dank der neuen Ordnung braucht es das jetzt zum Glück auch nicht mehr.

Auch an anderen Orten in der Synagoge wurde aus- und aufgeräumt. Stefan baute eine alte Küchenspüle auf dem Treppenabsatz aus. Die Küchenzeile bekommt in Kürze neue Fliesen und eine neue Spüle, so dass genügend Platz ist, um die Kiddushim vor- und nachzubereiten.

Sarah, Nina, Sivan und Carolin sorgten dafür, dass am Aktionstag niemand hungrig bleiben musste: Sie belegten Brötchen, schnipselten Obst und Gemüse und kümmerten sich um heiße Getränke. Um die Mittagszeit versammelte sich die Truppe im Mitzvah-Grün zum gemeinsamen Essen im Kiddushraum. Wie bei jeder Veranstaltung am Fraenklufer stand auch am Tag der guten Taten das Beisammensein im Mittelpunkt.

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Eine historisch spannende Aufgabe hatten sich Josh, Jonathan, Dekel und Judith für den Mitzvah Day ausgesucht. Sie nahmen sich die alten Bücher vor, die auf einem unsortierten Haufen in einem alten Torah-Schrank im Gebetsraum lagen. Beim Sortieren der alten Gebetsbücher gab es einige bewegende Funde, zum Beispiel ein Gebetsbuch von 1836, aber
und auch traurige Entdeckungen. So das Feiertags-Gebetsbuch von Salomon Wechselmann, der ab 1927 jedes Jahr das weltlichen Datum von Yom Kippur vermerkt hatte. Drei Spalten hat er dafür sauber mit Lineal gezogen, in der Erwartung, diesen Brauch noch viele Jahre fortzuführen. Doch der letzte Datumseintrag stammt vom 1. Oktober 1941.

Wer sich mit der Synagoge beschäftigt, den lässt sie an ihrem Erinnerungsschatz teilhaben und dem erzählt sie viele Geschichten. Traurige und erschütternde, aber auch schöne Geschichten von jüdischer Gemeinschaft und fröhlichem Beisammensein. Am Mitzvah Day 2016 stand die Zukunft der Synagoge im Mittelpunkt – die junge Generation, die das Fraenkelufer als aktives Gemeindezentrum nutzt und die Tradition lebendig hält. Es hat uns großen Spaß gemacht, unsere Synagoge noch etwas hübscher, bunter und familienfreundlicher zu gestalten!

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Foto: William Glucroft

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg lädt ein zum Gedenken an die Pogrome vom 9. November 1938

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in deutschen Städten Synagogen und jüdische Geschäfte. Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg lädt ein zum Gedenken an die Pogrome vor 78 Jahren:

Mittwoch, 9. November 2016

Stilles Gedenken
11:00 Uhr
an der Synagoge Fraenkelufer
Fraenkelufer 10-14, 10999 Berlin-Kreuzberg
(U-Bahnhof Kottbusser Tor oder Schönleinstraße)

Samstag, 12. November 2016

Gedenkveranstaltung:
17:00 Uhr
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Dachgeschoss
Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin-Kreuzberg
(U-Bahnhof Kottbusser Tor)

Mehr Informationen finden Sie in der Einladung hier.

Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung stehen die Biografien der Menschen, für die Gunter Demnig am Nachmittag desselben Tages im Bezirk Stolpersteine verlegt.

Begrüßung: Knut Mildner-Spindler, Bezirksstadtrat
Es sprechen: Ori Wolff, Israel, Angehöriger der Schwestern Wolff
Margarete Nudel, Schweden, Nachfahrin der Familie Loewinski
Uta Wehde, Patin für die Stolpersteine des Ehepaars Jakobowitz
Musik: Isabel Neuenfeldt, Akkordeon/Gesang

Samstag, den 12. November 2016

Verlegung von Stolpersteinen an folgenden Orten:
11:45 Uhr Großbeerenstraße 58 – Salomon und Klara Jakobowitz
13:00 Uhr Willibald-Alexis-Straße 5 – Joseph Seehak
13:15 Uhr Fontanepromenade 10 – Ilse Charmatz
13:30 Uhr Carl-Herz-Ufer 23 (ehemals Tempelherrenstr. 12) – Emma und Friederike Wolff
14:00 Uhr Frankfurter Tor 7 – Erna Israelski, Familie Joseph
14:20 Uhr Frankfurter Tor 6 – Frymet Praiss
14:30 Uhr gegenüber Barnimstraße 18 (ehemals Barnimstraße 31) – Familie Loewinski

Menschen, wie das Ehepaar Salomon und Klara Jakobowitz, das in der Großbeerenstraße 58 ein Wäschegeschäft betrieb, die Schneiderinnen Emma und Friederike Wolff aus der Tempelherrenstraße 12 und Ilse Charmatz, die in der Fontanepromenade 10 lebte, bevor sie vor den Nazis in die Niederlande flüchtete und dort im Versteck lebte, bis sie verraten, nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Und die Familie Loewinski aus der Barnimstraße 31: Ehemann und zwei Söhne überlebten unter schwierigsten Bedingungen wegen der nicht-jüdischen Abstammung der Ehefrau und Mutter, ein Sohn wurde in Auschwitz ermordet.

Bitte beachten Sie: Die Zeitangaben der Verlegungen sind nur ungefähr.
Es empfiehlt sich 10-15 Minuten früher als angegeben vor Ort zu sein.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Monika Herrmann
Bezirksbürgermeisterin

Kontakt:
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Martin Düspohl und Stefanie Deutschmann
Adalbertstr. 95A
10999 Berlin
E-Mail: info@fhxb-museum.de
Tel. +49-30-50585233
Fax +49-30-50585258